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Vor ca. 15 Jahren wurde ich das erste Mal davon überrascht, dass ich ein geliebter Sohn Gottes bin. Seit vier Jahren war ich Pastor und hatte eine Identitätskrise. War ich als Prediger berufen? Aber bewirkten meine Predigten wirklich etwas in Christen und in Menschen, die auf der Suche waren? War ich ein Seelsorger? Warum geschah aber so wenig durch die Gespräche, die ich führte? War ich Evangelist? Warum bekehrten sich so wenige? In allen drei Bereichen entdeckte ich gute Ansätze. Aber wer oder was war ich?
 
Mit diesen Fragen bin ich auf ein Zurüstungsseminar des Josua-Dienstes nach Strittmatt gefahren. Mit diesen Fragen stellte ich mich vor. Und sofort hat Christoph Häselbarth mir und den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erklärt, dass unsere Identität nicht in dem liegt, was wir leisten. Und sich auch nicht aus den Beziehungen ableitet, die wir anstreben. Wer das versucht, wird ins Leere laufen. Unsere tiefste Identität ist, ein geliebter Sohn Gottes oder eine geliebte Tochter Gottes zu sein. Ich erfuhr, was Vergebung bedeutet. Um Vergebung bitten, mir selbst vergeben, anderen vergeben. Gottes Vaterliebe erreichte mein Herz. Als ich zurückkam, begann ich über diese Vaterliebe Gottes immer wieder zu predigen. Meine Geschwister mussten wissen, dass sie geliebte Kinder Gottes sind. Und ich selbst musste es einfach immer wieder hören, dass ich Gottes geliebter Sohn bin. Ich wüsste nicht, wie ich ohne  diese immer wieder erneuerte Erfahrung meinen Dienst als Pastor tun könnte …
 
Als ich von Euch angefragt wurde, ob wir bei uns eine Vaterherzkonferenz durchführen könnten, habe ich deshalb von Herzen ja gesagt.Vielen Dank, dass Ihr gekommen seid. Vielen Dank an Jeff Reuter für sein Lebenszeugnis. Vielen Dank für Vorträge über Vergebungen und das Leben als Sohn und Tochter im Gegensatz zum Leben eines Waisenkindes und vielen Dank auch für die Ermutigung, in der Freiheit der Kinder Gottes zu leben.
 
Vielen Dank für Euer starkes Gebetsteam und auch für das Lobpreisteam, das uns half, die Gegenwart Gottes zu genießen und IHN anzubeten.Ihr wart ein Segen für viele Christen und auch für eine Frau, die im Rollstuhl sitzend und schwer krank sich zu Jesus bekehrt hat. Sie hatte vorher schon einmal mit einer Frau aus einer Nachbargemeinde, mit der sie auch zu uns gekommen war, gebetet. Nun wollte sie es öffentlich fest machen und sie wurde tief in ihrem Herzen berührt und erneuert. Inzwischen ist sie bei unserem Herrn.
 
Gott segne Euch alle, die Ihr diese Arbeit tragt und in unsere deutschen Gemeinden bringt. Es ist und bleibt ein super wichtiges Thema für jeden, der Jesus mit Freude und in Freiheit nachfolgen will. ER schenke Euch Weisheit und Klarheit über die nächsten Schritte und immer wieder viel Kraft und Einheit.
 
Bleibt unterwegs mit dieser guten Nachricht.
Hartmut Grüger
EFG Osterholz- Scharmbeck