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Am Abend, als der Vater nach Adam und Eva rief und die beiden sich versteckt hatten, weil sie nun wussten, dass sie nackt waren, an jenem Abend ging der Vater sehr nachdenklich aus dem Garten nach Hause. Er war so traurig, weil er nun gesehen hatte, was die Schlange seinen Kindern angetan hatte. Kaum hatten sie von der Frucht des Baumes der Erkenntnis von gut und böse gegessen, da waren sie vor Scham fast im Boden versunken und hatten sich panisch versteckt, als sie hörten, wie der Vater in den Garten kam.
 
Ja, sie hatten ihre Unbekümmertheit verloren, ihre freie, unbekümmerte Art, ihre Fröhlichkeit, ihr Leben ohne Sorgen. Dem Vater liefen die Tränen über die Wangen, als er darüber nachdachte, dass seine Kinder sich gegen die Freiheit entschieden hatten. Er wusste, was zu tun war. Er musste verhindern, dass sie auch noch vom Baum des Lebens essen, damit sie nicht ewig in der Erkenntnis von gut und böse leben müssten, denn was für ein Alptraum wäre es, wenn alle Tyrannen dieser Welt ewig leben würden.
 
Das Herz des Vaters wurde schwer, als er darüber nachdachte, dass seine Kinder nun außerhalb der Lebensgemeinschaft mit IHM leben würden. Am meisten tat es ihm weh, weil sie sich freiwillig dagegen entschieden hatten, in unmittelbarer Lebensgemeinschaft mit IHM zu leben. Doch noch auf dem Weg nach Hause, stand sein Plan fest. Ich hole sie zurück in die Lebensgemeinschaft mit mir, ich möchte doch mit meinen Kindern im Dialog sein.
 
Sein Entschluss stand fest, er würde selbst die Schuld der Trennung tragen. Ja, sein Sohn Jesus würde diese Schuld sühnen. Nein, die Schlange hatte vielleicht eine Schlacht gewonnen, nicht jedoch den Krieg.